Tablet-Apps im Journalismus: Ein Leitfaden für Redaktionen

Die Auflagen von Tageszeitungen gehen zurück und die Online-Auftritte der Verlage können den finanziellen Verlust nicht ausreichend kompensieren. Zeit eine Tablet-App zu entwickeln? Wir arbeiten an einem Leitfaden für die Abstimmungsprozesse in Redaktionen bei der App-Entwicklung. Ein Einblick.

iPad telephony
Wir telefonieren für die Leitfadengespräche zur App-Entwicklung mit den Redaktionen.
Foto: Per Olof Forsberg; CC-BY via flickr

Worum geht es?

Das Entwickeln von App-Angeboten ist für viele Redaktionen eine neue Herausforderung. Vieles ist dabei unbekannt – besonders, wenn man von außen auf die individuellen Lösungen schaut. Wie lassen sich die redaktionellen Abläufe und Abstimmungsprozesse anpassen? Unser Leitfaden soll eine Orientierung bei der Erstellung von Apps in Redaktionen bieten.

Wer arbeitet daran?

Anna-Lena Noureldin, Martin Krauß

Anna-Lena Noureldin
Anna-Lena Noureldin geht den Fragenkatalog des Leitfadeninterviews durch.
Foto: Martin Krauß
Martin Krauß
Martin Krauß im Vorgespräch zum Leitfadeninterview.
Foto: Anna-Lena Noureldin

Wie gehen wir vor?

Wir haben erst einmal eine Definition und Abgrenzung der verschiedenen App-Typen erstellt und eine Marktanalyse der Tablet-Apps von überregionalen Tageszeitungen und den Wochenmagazinen Spiegel, Focus, Stern durchgeführt. In Leitfadeninterviews mit Redakteuren fragen wir derzeit ab, wie die Appentwicklung abläuft und wie die dafür geschaffene Struktur in den jeweiligen Redaktionen aussieht.

Was ist das Ziel?

In unserem Leitfaden wollen wir die besonderen Punkte und Schnittstellen, die von der App-Entwicklung betroffen sind, herausarbeiten. Die Arbeit daran ist nebenbei auch mit dem Ziel verbunden, unser eigenes Know-how zu erweitern.

Was ist bisher passiert?

Der Weg ist das Ziel und auf diesem Weg liegen in der Vorweihnachtszeit einige Steine. Es ist für uns zum Beispiel nicht ganz einfach Interviewpartner für uns zu gewinnen, wenn gleichzeitig das Weihnachtsfest für Termindruck in den Redaktionen sorgt. Wir freuen uns über die weiteren Interviews, die wir dennoch führen werden. Den Leitfaden präsentieren wir voraussichtlich im Februar 2014.