Was haben Zahlen eigentlich mit Journalismus zu tun?

Erst vor einigen Tagen hat die Süddeutsche Zeitung ein großes datenjournalistisches Projekt veröffentlicht: Der Facebook Faktor. Dafür hat die Redaktion mehr als eine Millionen Likes von 5.000 Facebooknutzern (circa drei Gigabyte) ausgewertet, um zu ermitteln, wie das soziale Netzwerk die diesjährigen Wahlen in Deutschland beeinflussen könnte. Die Datenmenge, mit der die SZ hier gearbeitet hat, ist kein Vergleich zu ihrem letzten großen Coup: Den  Panama Papers. Circa 2,6 Terabyte Mails, Dokumente, Datenbankeinträge, und Fotos hatte das Investigativteam um Bastian Obermayer und Frederik Obermaier von einem anonymen Whistleblower zugespielt bekommen.

                                                                     Von Fabienne Schleunung und Marina Speer

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En Marche!

Die ganze Welt schaute diesen Sonntag auf Frankreich. Am 7.5.2017 musste sich das Land entscheiden: Emmanuel Macron oder Marine Le Pen? En Marche! oder Front National? Linksliberal oder rechtspopulistisch? Europafreund oder Europafeind?

von Caroline Link

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Von der Zerrissenheit deutscher Medien

Die Wochenschau am 4. Mai beschäftige sich mit den Mai-Demonstrationen. Der erste Überblick zur Berichterstattung des vergangenen Montags war vielseitig: einige Medien fokussierten sich nur auf die Geschehnisse in Deutschland oder gar nur in Berlin. Andere erläuterten ausschließlich die Ausschreitungen im Ausland. Die hier ausgewählten Artikel betrafen die faz.net, tagesschau.de und taz.de.

von Fabienne Schleunung

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How much is the Fish? Was Storytelling mit Aquakultur zu tun hat

Die Meere sind überfischt, die Weltbevölkerung nimmt zu, die Nachfrage nach Fisch steigt stetig – auch bei uns in Deutschland. Aquakultur bietet die Chance, die Überfischung der Meere zu verhindern und gleichzeitig die Nachfrage zu stillen. Obwohl viele Konsumenten im Supermarkt bereits zu Fisch aus Aquakulturen greifen, wissen nur wenige, was genau sich hinter diesem Begriff verbirgt. Die Medien greifen Aquakultur als Nischenthema selten auf – und wenn, wird es meist nur negativ dargestellt.

von Benjamin Reibert, Johanna Hilbig und Marina Speer

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Internet of Things – Anwendungsbereiche und Chancen in PR & Marketing

“Digitalisierung”, “Big Data”, “Internet of Things”, “Künstliche Intelligenz” (KI) – Begriffe, die uns immer häufiger begegnen. Oftmals ist aber gar nicht so richtig klar, was es damit nun konkret auf sich hat. In unserem Kolloquium haben wir, Tom Weimar (@weimartom) und Julia Anna Moor (@moorjul), das Thema “Internet of Things” näher beleuchtet und die Chancen und Möglichkeiten in den Bereichen PR und Marketing diskutiert.

Von Julia Moor und Tom Weimar

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Gedanken zum Internationalen Tag der Pressefreiheit

Sie tun doch nur ihre Arbeit. Journalisten auf der ganzen Welt begeben sich täglich in die Schusslinie, decken Missstände auf und hinterfragen kritisch. Geschätzt werden sie jedoch nicht überall. Ganz im Gegenteil. In vielen Ländern müssen Journalisten bei der Ausübung ihrer Pflicht um ihr Leben und das ihrer Familie fürchten, werden eingesperrt oder im schlimmsten Fall ermordet. Heute, am Internationalen Tag der Pressefreiheit, gedenken wir Journalisten aus der ganzen Welt, die dennoch nicht resignieren. Die es sich weiter zur Aufgabe machen, uns die Welt so zu zeigen, wie sie wirklich ist.

Mit Tweets und Stimmen aus unserem Studiengang wollen wir zeigen: Darum ist Pressefreiheit so wichtig. Das bedeutet sie uns. Dafür stehen wir ein.

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Der Journalist als Marke?

Als wir uns im vergangenen Semester mit diesem Thema beschäftigt haben, wurde uns schnell bewusst: Der Begriff „Marke“ ist problematisch. Er hat etwas Werbendes und wird von Journalisten meist abgelehnt. Eine Alternative musste her. Wir fragten uns: Was macht eine gute Marke aus? Klar, sie ist eindringlich, hat einen hohen Wiedererkennungswert, doch vor allem ist sie eines: im Zielmarkt immer präsent. Was wir wollen, ist also mehr Sichtbarkeit für Journalisten zu schaffen.

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Der Fall Diekmann

Im Zweifel für den Angeklagten. Dieser Ausspruch ist eines der Grundprinzipien bei Strafverfahren. In die Praxis übersetzt bedeutet das: Sofern einem Angeklagten die Straftat, derer er verurteilt werden soll, nicht nachgewiesen werden kann, gilt er als unschuldig. Im Zweifelsfall können so falsche Urteile abgewendet werden. Doch was vor Gericht gilt, scheint für einige Medien nicht zu zählen. Sie spielen stattdessen Richter und Henker.

von Benjamin Reibert und Jonas Schramm

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