Shitstorm und Politik

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Julia Schramm tritt zurück, titelten am vergangenen Freitag viele Medien. Die 27-jährige Beisitzerin des Bundesvorstands der Piratenpartei Deutschland sagte etwa Spiegel Online: „Aus dem Ehrenamt Politik ist ein Beruf geworden, den ich so nicht ausüben möchte.“ Die Süddeutsche Zeitung zitierte sie: „Sie müsse ihr Denken und Handeln mit jedem Tag mehr und mehr an eine alte Politikvorstellung anpassen, die sie ablehne, begründet Schramm ihren Schritt.“ Zuvor erlebte Julia Schramm einen so genannten Shitstorm. Leitmedien wie beispielsweise die Süddeutsche Zeitung bringen den Shitstorm mit ihrem Rücktritt in Verbindung.

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Neue Wege bei der Bürgerbeteiligung: Das Island-Referendum

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Mehr Bürgernähe dank Crowdsourcing
Am vergangenen Wochenende endete vorläufig ein außergewöhnliches Demokratie-Experiment: Das isländische Volk stimmte über eine selbst formulierte Verfassung ab. Sie entstand als Reaktion auf die Finanzkrise im Jahr 2008 und wurde von Islands Regierung initiiert – via Crowdsourcing. Am 20. Oktober 2012 wurde das Verfassungsreferendum mit einer Zweidrittel-Mehrheit angenommen. Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 50 Prozent.

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Master mit Heimvorteil: „Medienentwicklung“ am Dieburger Campus

Premiere am Mediencampus – 26 Studenten stehen in den Startlöchern für einen neuen Studiengang in Dieburg: Medienentwicklung. Der Masterstudiengang wird in diesem Wintersemester erstmals angeboten. Der Andrang war größer als erwartet. „Wir hatten über 45 Bewerbungen“, sagt Professor Thomas Pleil, Prodekan des Fachbereichs Media und Professor für Public Relations. „Oft starten Masterstudiengänge mit acht oder neun Studenten.“

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