“Social TV ist anstrengend”

Screenshot: rundshow.de

In unserem Projekt zum Thema “Second Screen” haben wir uns mit der Online-Kommunikation zu den Politsendungen ZDF log in und hart aber fair beschäftigt. Dabei wollten wir nicht eines der innovativsten deutschen Social-TV-Formate der jüngsten Zeit unter den Tisch fallen lassen: die Rundshow des Bayerischen Rundfunks. Wir uns mit dem Erfinder unterhalten. Richard Gutjahr über die Vernetzung von Online und TV, das Experiment Rundshow und die Zukunft des Fernsehens.

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Andrew Sullivan – Geschäftsmodell Authentizität

Die Nachricht hatte pünktlich zum neuen Jahr eingeschlagen wie eine Silvesterrakete: Andrew Sullivan, seines Zeichens einer der bekanntesten und zugleich passioniertesten Blogger der USA, wagt den großen Schritt in die Unabhängigkeit und legt die Finanzierung seines Blogs direkt in die Hände seiner Leser – und hat damit bereits in den ersten Tagen bahnbrechenden Erfolg.

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Vom Beitragsservice bis zur deutsch-französischen Freundschaft

flickr-Autor: New Humanism / Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0

Mit 22 Fernsehsendern, dem Dreifachen an Radiosendern, Webradios, Mediatheken und vielem mehr stellen die Öffentlich-Rechtlichen den Rezipienten eine enorme Brandbreite an Kanälen zur Verfügung. Die Rechnung dafür trugen bisher die Nutzer von Geräten, die diese Angebote empfangen konnten. Doch seit dem 1. Januar 2013 spielt es keine Rolle mehr, wer über welche Geräte verfügt. Nun gibt es einen festen Betrag, den jeder Haushalt zu entrichten hat. Einziehende Behörde ist weiterhin die Gebühreneinzugszentrale (GEZ), die mittlerweile in „ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice“  umbenannt wurde. Da nun jeder Haushalt den bisherigen Höchstsatz von 17,98 Euro zahlen muss, fällt aber auch die ungeliebte Schnüffelei der GEZ-Fahnder weg.

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LSR-Debatte – Ist Google schon recht so

Die sogenannten "Snippets" (Quelle: www.news.google.de)

 

Die sogenannten "Snippets" (Quelle: www.news.google.de)
Die sogenannten “Snippets” (Quelle: www.news.google.de)

Die Debatte zum Leistungsschutzrecht in den deutschen Medien ist gehörig aus den Fugen geraten und zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen der Blogosphäre und den Zeitungsverlagen geworden. Dabei wollten die Verlage eigentlich nur Profit aus den Snippets ihrer Texte schlagen, die Google “hinterlistig” einfach veröffentlicht. „Es ist doch selbstverständlich, dass jemand, der einen Inhalt gewerblich nutzt, auch dafür bezahlt“, sagt zum Beispiel der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger.

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Projekt „Social-Media-Barometer Rhein-Main/Südhessen“

Der Projektpartner

Der E-Business-Lotse Darmstadt-Dieburg wird kleinen und mittelständischen Unternehmen und Organisationen  aus den Regionen Südhessen/Rhein-Main in den Bereichen Online-Kommunikation (insb. Social Media) und E-Learning mit wissenschaftlicher Expertise zur Seite stehen. Federführend ist das Institut für Kommunikation und Medien der Hochschule Darmstadt (ikum). Der httc e.V. (Hessisches Telemedia Technologie Kompetenz-Center, TU Darmstadt) ergänzt Kompetenzen insbesondere im Bereich E-Learning. Weitere Kooperations- und Netzwerkpartner sind u.a. der Unternehmerverband Südhessen , die IHK Darmstadt , das IT-Unternehmensnetzwerk IT for Work, das Center for Advanced Security Research (CASED) sowie der Landkreis Darmstadt-Dieburg.

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Zensurapparat 2.0

flickr-Autor: El Tipo Gráfico / Lizenz: CC BY-NC-ND

Donnerstag, 15.11.2012: Die Weltmacht China hat ein neues Staatsoberhaupt- Xi Jinping. Natürlich parteitreu und schon seit einigen Jahren in den oberen Rängen der Kommunistischen Partei zu finden. Während des einwöchigen Parteitags in Peking wurden neben Xi noch 6 weitere Männer ernannt. Zusammen bilden sie die oberste Führung der Partei, sie sind die sieben mächtigsten Männer der Volksrepublik. Dass Hu Jintao seinen Platz für Xi räumt, hat niemanden überrascht. Denn der Parteitag verlief wie ein glanzvoll inszeniertes Theaterstück, ohne unerwartete Ereignisse, bis hin zum finalen Akt: Die Ernennung des neuen Parteichefs.

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Von Sandy, Smart Step, Silvers und dem Sparzwang in einer südhessischen Redaktion

Autor: nasa.gov / Lizenz: Public Domain

Der Hurrikan an der amerikanischen Ostküste war ohne Frage eine große Tragödie und hat sowohl Menschenleben gefordert als auch große Sachschäden verursacht. Allerdings wurde bei der Berichterstattung über diese Tragödie vergessen, dass man andere Krisenherde nicht ausblenden darf. So wurde beispielsweise mehr Energie darauf verwendet zu zeigen wie sich die Amerikaner auf Sandy einstellen, als zu zeigen wie sehr der Sturm auf seinem Weg zur amerikanischen Atlantikküste in Haiti und Kuba gewütet hat.

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