LSR-Debatte – Ist Google schon recht so

Die sogenannten "Snippets" (Quelle: www.news.google.de)

 

Die sogenannten "Snippets" (Quelle: www.news.google.de)
Die sogenannten “Snippets” (Quelle: www.news.google.de)

Die Debatte zum Leistungsschutzrecht in den deutschen Medien ist gehörig aus den Fugen geraten und zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen der Blogosphäre und den Zeitungsverlagen geworden. Dabei wollten die Verlage eigentlich nur Profit aus den Snippets ihrer Texte schlagen, die Google “hinterlistig” einfach veröffentlicht. „Es ist doch selbstverständlich, dass jemand, der einen Inhalt gewerblich nutzt, auch dafür bezahlt“, sagt zum Beispiel der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger.

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Projekt „Social-Media-Barometer Rhein-Main/Südhessen“

Der Projektpartner

Der E-Business-Lotse Darmstadt-Dieburg wird kleinen und mittelständischen Unternehmen und Organisationen  aus den Regionen Südhessen/Rhein-Main in den Bereichen Online-Kommunikation (insb. Social Media) und E-Learning mit wissenschaftlicher Expertise zur Seite stehen. Federführend ist das Institut für Kommunikation und Medien der Hochschule Darmstadt (ikum). Der httc e.V. (Hessisches Telemedia Technologie Kompetenz-Center, TU Darmstadt) ergänzt Kompetenzen insbesondere im Bereich E-Learning. Weitere Kooperations- und Netzwerkpartner sind u.a. der Unternehmerverband Südhessen , die IHK Darmstadt , das IT-Unternehmensnetzwerk IT for Work, das Center for Advanced Security Research (CASED) sowie der Landkreis Darmstadt-Dieburg.

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Zensurapparat 2.0

flickr-Autor: El Tipo Gráfico / Lizenz: CC BY-NC-ND

Donnerstag, 15.11.2012: Die Weltmacht China hat ein neues Staatsoberhaupt- Xi Jinping. Natürlich parteitreu und schon seit einigen Jahren in den oberen Rängen der Kommunistischen Partei zu finden. Während des einwöchigen Parteitags in Peking wurden neben Xi noch 6 weitere Männer ernannt. Zusammen bilden sie die oberste Führung der Partei, sie sind die sieben mächtigsten Männer der Volksrepublik. Dass Hu Jintao seinen Platz für Xi räumt, hat niemanden überrascht. Denn der Parteitag verlief wie ein glanzvoll inszeniertes Theaterstück, ohne unerwartete Ereignisse, bis hin zum finalen Akt: Die Ernennung des neuen Parteichefs.

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Von Sandy, Smart Step, Silvers und dem Sparzwang in einer südhessischen Redaktion

Autor: nasa.gov / Lizenz: Public Domain

Der Hurrikan an der amerikanischen Ostküste war ohne Frage eine große Tragödie und hat sowohl Menschenleben gefordert als auch große Sachschäden verursacht. Allerdings wurde bei der Berichterstattung über diese Tragödie vergessen, dass man andere Krisenherde nicht ausblenden darf. So wurde beispielsweise mehr Energie darauf verwendet zu zeigen wie sich die Amerikaner auf Sandy einstellen, als zu zeigen wie sehr der Sturm auf seinem Weg zur amerikanischen Atlantikküste in Haiti und Kuba gewütet hat.

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Shitstorm und Politik

flickr-Autor: Bastian Haas Bild: DSC_6670

Julia Schramm tritt zurück, titelten am vergangenen Freitag viele Medien. Die 27-jährige Beisitzerin des Bundesvorstands der Piratenpartei Deutschland sagte etwa Spiegel Online: „Aus dem Ehrenamt Politik ist ein Beruf geworden, den ich so nicht ausüben möchte.“ Die Süddeutsche Zeitung zitierte sie: „Sie müsse ihr Denken und Handeln mit jedem Tag mehr und mehr an eine alte Politikvorstellung anpassen, die sie ablehne, begründet Schramm ihren Schritt.“ Zuvor erlebte Julia Schramm einen so genannten Shitstorm. Leitmedien wie beispielsweise die Süddeutsche Zeitung bringen den Shitstorm mit ihrem Rücktritt in Verbindung.

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Neue Wege bei der Bürgerbeteiligung: Das Island-Referendum

flickr-Autor: adesigna / Lizenz: CC BY-NC-SA

Mehr Bürgernähe dank Crowdsourcing
Am vergangenen Wochenende endete vorläufig ein außergewöhnliches Demokratie-Experiment: Das isländische Volk stimmte über eine selbst formulierte Verfassung ab. Sie entstand als Reaktion auf die Finanzkrise im Jahr 2008 und wurde von Islands Regierung initiiert – via Crowdsourcing. Am 20. Oktober 2012 wurde das Verfassungsreferendum mit einer Zweidrittel-Mehrheit angenommen. Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 50 Prozent.

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Master mit Heimvorteil: „Medienentwicklung“ am Dieburger Campus

Premiere am Mediencampus – 26 Studenten stehen in den Startlöchern für einen neuen Studiengang in Dieburg: Medienentwicklung. Der Masterstudiengang wird in diesem Wintersemester erstmals angeboten. Der Andrang war größer als erwartet. „Wir hatten über 45 Bewerbungen“, sagt Professor Thomas Pleil, Prodekan des Fachbereichs Media und Professor für Public Relations. „Oft starten Masterstudiengänge mit acht oder neun Studenten.“

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