Die Medienentwickler stellen ihren Studiengang vor #2

Auch nach unserem Videobeitrag bist Du nicht ganz sicher, ob der Studiengang Medienentwicklung etwas für Dich sein könnte? Hier kommen die versprochenen Insider-Statements! Wenn Du noch Fragen hast, dann melde Dich doch einfach hier in den Kommentaren oder über Facebook.

Gabriela Arias Bravo

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In dem M.A. Medienentwicklung kommen viele Bereiche zusammen, was zu einer großen Vielfalt an möglichen Schwerpunkten führt. Dazu kommt noch, dass so gut wie jeder Student einen anderen Hintergrund hat, was den Studiengang sehr interessant macht. Ich zum Beispiel habe meinem B.A. in Kultur- und Medienbildung (Schwerpunkte Film und digitale Medien, Theater und Literatur) in Ludwigsburg abgeschlossen. Ursprünglich komme ich jedoch aus Ecuador, wo ich aufgewachsen und zur Schule gegangen bin. Für mich ist es besonders spannend, nicht nur die deutsche Medienlandschaft näher kennenzulernen, sondern auch die sowohl nationalen, als auch internationalen Entwicklungen in den Medien, näher zu reflektieren und zu betrachten. Wer Medienentwicklung studiert, wird sich, dank zahlreichen Herausforderungen und neue Ideen, nie langweilen.

Francine Heidt

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Ich heiße Francine Heidt und bin 24 Jahre alt. Meinen Bachelor habe ich in Medienkultur an der Bauhaus Universität in Weimar gemacht. Obwohl mir mein Studium großen Spaß gemacht hat und ich wusste, dass ich die unliebsamen Texte von Michel Foucault, Roland Barthes und Walter Benjamin vermissen würde, habe ich mich doch ganz bewusst nach einem fachlich anders ausgerichteten Master umgesehen. Nochmal etwas Neues ausprobieren, etwas weniger theorielastiges, etwas mehr praxisbezogenes und am besten keinen Studiengang, der mit dem Wort „Wissenschaft“ endet.

Der Master „Medienentwicklung“ an der h_da entsprach diesen Kriterien. Der Wechsel von einer Universität auf eine Hochschule war eine Umstellung für mich. Strukturen, Arbeitsweisen, Schwerpunktsetzungen und Herangehensweisen verändern sich. Das muss nicht unbedingt schlecht sein, denn ich hatte so die Chance diese neuen Strukturen kennen und nutzen zu lernen.

Wir arbeiten viel und eng mit Unternehmen zusammen, führen Interviews mit Fachleuten und knüpfen erste Kontakte, die für den weiteren beruflichen Weg von großer Bedeutung sein können.

Im allsemesterlichen „Labor“ erarbeiten wir in Gruppen eine größere Projektarbeit zu Themen die uns selbst interessieren und bewegen. Letztes Semester bin ich hierfür beispielsweise mit meiner Gruppe nach Berlin gefahren, um ein junges Start-up zu interviewen. Es wird also auch über die Grenzen hinaus gearbeitet und gedacht.

Ein Grund mehr warum ich mich für die h_da entschieden habe, war dass mir nach einem Praktikum bei ZDFneo, ein Werkstudentenjob in Aussicht gestellt wurde. Ich wohne derzeit in Mainz und arbeite bei ZDFneo im Bereich „Show“ etwa 20 h die Woche. Der Master ist so konzipiert, dass ich nur zwei bis höchstens drei Mal die Woche an den Campus nach Dieburg pendle. Eine gute Bahnverbindung macht das Ganze in einer Stunde möglich. An den restlichen zwei bis drei Tagen arbeite ich und kann meine ersten beruflichen Erfahrungen sammeln.

Clara Hechler

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Mein Name ist Clara, ich bin 23 Jahre jung und habe mich nach meinem BWL-Bachelor für den Masterstudiengang Medienentwicklung an der h_da entschieden. Als einzige „BWLerin“ in diesem Jahrgang kam ich über meinen Schwerpunkt Marketingkommunikation und PR, den ich im dualen Bachelor hatte, hier in den Medienmaster rein. Vor ziemlich genau einem Jahr musste ich mich auch mit der Frage beschäftigen, was nun so passieren soll. Vollzeitstelle in meinem Praxisbetrieb aus dem Bachelor? Einen BWL Master machen? Oder das, was sich MBA nennt? Diesen Medienenticklungsmaster angehen, der sich so interessant anhört? Ehrlich gesagt, ich war ziemlich ratlos. Und kurz davor, nochmal „von vorne“ mit einem neuen Bachelor anzufangen.

Es folgten zahlreiche Bewerbungen an verschiedenen Hochschulen, hauptsächlich im wirtschaftlichen Bereich, denn der lag ja auf der Hand. An der h_da habe ich mich sowohl für den BWL Master als auch für Medienentwicklung beworben. Nachdem die Zulassungen für beide kamen, habe ich meinen Bauch entscheiden lassen – es wurde die Medienentwicklung.

Nach Dieburg fahre ich entweder 1,5h mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder 40min mit dem Auto, zu dessen Kauf mich diese ganze Sache hier veranlasst hatte.

Da ich eigentlich nicht aus dem journalistischen Bereich komme, sondern beruflich hauptsächlich Zahlen gegeneinander halte und optimiere, war ich am Anfang etwas skeptisch, ob die Entscheidung richtig war.

Aber ich muss sagen: Es gibt eine gute Balance zwischen Journalismus und PR-Themen. Ich bin positiv überrascht, wie gut die Gruppe harmoniert, die vielen Gruppenarbeiten funktionieren in der Regel wunderbar. Dass wir viele Freiheiten haben, die Inhalte selbst mitzugestalten und durch Formate wie die Wochenschau auch immer am Puls der Zeit sind, ist für mich ein zusätzliches großes Plus.

Was wir so ganz genau machen? Einige Beispiele aus diesem Semester: Wir beschäftigen uns mit dem Thema Medien und Migration. Und damit, wie man Medien konzipiert, wie man spannend über Natur- und Umweltthemen schreibt, welche Besonderheiten es im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gibt, welche Methoden es in der Medienanalyse gibt, …