Der Fall Diekmann

Im Zweifel für den Angeklagten. Dieser Ausspruch ist eines der Grundprinzipien bei Strafverfahren. In die Praxis übersetzt bedeutet das: Sofern einem Angeklagten die Straftat, derer er verurteilt werden soll, nicht nachgewiesen werden kann, gilt er als unschuldig. Im Zweifelsfall können so falsche Urteile abgewendet werden. Doch was vor Gericht gilt, scheint für einige Medien nicht zu zählen. Sie spielen stattdessen Richter und Henker.

von Benjamin Reibert und Jonas Schramm

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Leadership Communication: Unser Tag bei der Schader-Stiftung

Der 19. Januar stand ganz im Zeichen eines Themas, dem wir uns mit Herrn Rademacher in diesem Semester gewidmet haben: Leadership Communication – Communication Leadership? Nicht nur wir, sondern auch viele Teilnehmer haben bei der Tagung in der Schader-Stiftung fleißig getwittert. Wir haben für euch ein „Best of“ zusammengestellt:

von Caroline Link

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Die Perspektive ändern

Die Öffentlich-Rechtlichen sind „zur Integration verpflichtet“. Was heute fast ausschließlich mit Migranten in Verbindung gebracht wird, umfasst eigentlich die gesamte Gesellschaft. Denn Aufgaben sind: gesellschaftlichen Zusammenhalt herzustellen, alle gesellschaftlichen Schichten anzusprechen und möglichst alle Bürger zum Engagement für die demokratische Gemeinschaft zu motivieren.

Im Seminar „Themenentwicklung“ haben wir uns mit der Rolle des Integrationsauftrags der Öffentlich-Rechtlichen im Hinblick auf Migration beschäftigt. Hier gilt der WDR als Vorreiter. Mit Iva Kratlic, Integrationsbeauftragte des WDR, haben wir über ihre Aufgaben, Formate des WDR und zukünftige Projekte gesprochen.

von Fabienne Schleunung

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Fakten? Ansichtssache!

Die Grenzen zwischen Wahrheit und Lüge verschwimmen. Was gestern noch unwirklich und falsch war, kursiert heute als scheinbar ernstzunehmende Nachricht durch die Medien – und wird für wahr befunden. Unser „postfaktischer“ Rückblick auf das Medienjahr 2016 zeigt, dass der Begriff im vergangenen Jahr eine steile Karriere hingelegt hat. Der krönende Abschluss: Die Wahl zum Wort des Jahres 2016.

von Lina Frank und Lisa-Marie Vogler

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Der Anschlag von Berlin in Titelbildern

Als am 19.12. ein LKW in den Weihnachtsmarkt vor der Gedächtniskirche in Berlin gefahren ist, war noch nicht ganz klar, ob es ein einfacher Unfall oder doch ein grausamer Terrorakt gewesen ist. Zwei Tage später stand dann die traurige Wahrheit fest: Es war ein Anschlag im Namen des IS. Wir haben uns daraufhin die Titelbilder vom 21.12. angeschaut und festgestellt, dass dabei ganz verschiedene Akzente gesetzt wurden. Klickt euch durch!

von Caroline Link

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Deutschland lacht

In den letzten Jahren hat Satire hierzulande einen enormen Aufschwung erlebt. Nicht zuletzt, weil auch mit kontroversen Themen viel Aufmerksamkeit erregt wurde. Neben Kritik verdiente man sich aber auch Preise und Auszeichnungen. Vieles spielt sich mittlerweile Online bzw. in sozialen Netzwerken ab, doch auch im TV ist Satire gefragt. Ein Überblick über Formate, Zahlen und Themen.

Von Marcel Becher

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Erdoğan und die EU

„Wenn Sie noch weiter gehen, werden die Grenzen [für die Flüchtlinge] geöffnet, merken Sie sich das.“ – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan reagierte vorletzten Donnerstag empört auf die Forderung des Europarlaments, die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei einzufrieren. Und das, obwohl er das Votum am Tag vor der Abstimmung als „bedeutungslos“ abstempelte. Der Flüchtlingsdeal, der die Migrationsbewegung Richtung Europa abschwächen soll, gerät ins Schwanken, die Kluft zwischen EU und Türkei wird tiefer. Meint es Erdoğan mit seiner Drohung ernst? Diese Frage beschäftigte vergangene Woche nicht nur die Nachrichtenmedien, sondern auch uns.

von Naoual Abardah und Fabienne Schleunung

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Olympische Spiele ohne ARD und ZDF – Sportjournalismus am Scheideweg

Nun ist es also offiziell. Am 28. November 2016 verkündeten ARD und ZDF das Aus für die Olympischen Spiele 2018 bis 2024. Die Verhandlungen über Sub-Lizenzen mit dem Rechteinhaber Discovery, welcher in Deutschland die Sender Eurosport und DMAX betreibt, sind gescheitert. Der Kampf um Bronze, Silber und Gold wird somit nur noch auf Spartensendern zu sehen sein. Damit verliert der Großteil der olympischen Sportarten ihre wichtigste Präsentationsplattform. Alle vier Jahre standen die Athleten in den sogenannten Randsportarten für drei Wochen im Fokus. Endlich nahm ein Teil der Gesellschaft von ihnen Notiz. Nun wird das schwieriger. Doch wer hat Schuld?

von Moritz Belmann

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